Pressemitteilung

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Liebe Bürgerinnen und Bürger,

unsere Kampagne „Wer noch mehr will ist nicht wählbar“ ist mit der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 beendet.

Unsere Banner sind an vielen Orten zu einem sichtbaren Zeichen für einen „lebenswerten Hunsrück und windkraftfreien Soonwald“ geworden.

10.000 Handzettel wurden in der Region verteilt. Ein Aufruf für uns Bürger und für unsere Kommunalpolitiker sich eine Meinung zu bilden und klare Position zum Hunsrück und zum Soonwald zu beziehen.

Wir haben von Hunsrücker Bürgern und Kommunalpolitikern sehr viel Zuspruch für diese Aktion erhalten. Und es gab natürlich auch kritische Stimmen. Wir sind uns bewusst, dass wir mit der Banner-, Handzettel- und Frageaktion einen wichtigen demokratischen Impuls in den Wahlkampf gebracht haben. Manchmal braucht es aber solche Impulse damit etwas Neues auf den Weg gebracht wird. Drei Entwicklungen haben diese Aktionen auf jeden Fall gebracht und daran misst sich für uns der Erfolg dieser Aktion:

 

1.     Endlich positionieren sich politische Gruppen öffentlich vor der Wahl, wenn auch innerhalb der Listen die Mandatsträger teilweise unterschiedlich. Wir haben es nicht verstanden, dass ein Thema mit einer so hohen Bedeutung für viele Bürger in den Wahlprogrammen und auf den Wahlplakaten kaum benannt wurde.

 

2.     Von Mandatsträgern wurde öffentlich ausgesprochen, dass das Maß im Hunsrück voll ist und südlich der B 50 keine weiteren Windräder gebaut werden sollen. Auch die Willensbekundung zu einem Einsatz für einen starken Solidarpakt wurde in der VG Simmern von Mandatsträgern unabhängig ihrer Listenzugehörigkeit ausgesprochen.Es gibt damit eine Einsicht für die Belastung des Hunsrücks. Das ist ein gemeinsamer Anfang.

 

3.     Endlich richten Fraktionen konkrete  und längst überfällige Gesprächsangebote an die Bürgerinitiative. Wenn es in den politischen Gruppen gemeinsame Einsichten zur Situation von Hunsrück und Soonwald gibt,  so kann es auch gemeinsame Lösungen geben. Diese allerdings nur, wenn wir den Schritt wagen, über Gemeindegrenzen und Parteigrenzen hinweg zu denken, zu diskutieren und zu entwickeln. Wir machen keinen Wahlkampf für eine Partei, sondern wir machen einen Wahlkampf für unser Thema: Windkraftfreier Soonwald und im Hunsrück ist das Maß voll.  

 

Nun zu unserer Umfrage:

Wir danken allen Kandidaten, die uns den Fragebogen beantwortet haben. Wir danken allen Listenführern, denen wir eine Verteilung der Fragebögen an ihre Parteikollegen zumuteten und die unserer Bitte gefolgt sind. Wir danken allen Mitgliedern und Unterstützern in den Regionen, die mit großem Aufwand die Listen/Listenführer angeschrieben haben.

 

Insgesamt wurden 1.244 Kandidaten (einige Kandidaten wegen Doppelfunktionen z.B. Kreistag, Stadtrat und VG-Rat auch doppelt) angeschrieben. Die Rückläufe sind enttäuschend, denn leider haben uns bisher weniger als 10 % der Kandidaten geantwortet. Dies hat sicher mehrere Gründe, über die wir nur spekulieren können.

Mit dieser niedrigen Rücklaufquote haben wir nicht gerechnet und wir überlegen uns natürlich auch, wie hoch die Zahl derer ist, die nicht antworten WOLLTEN.

 

 

So sind die Zahlen und Inhalte auf keinen Fall ein repräsentativer Querschnitt durch die jeweilige politische Gruppierung.

 

Die Rückläufe haben wir pro Liste ausgewertet und stellen Ihnen diese zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass diese Ergebnisse nur eine sehr eingeschränkte Sicht auf die Positionen der politischen Gruppierungen zeigen. Die statistischen Fallzahlen sind zu gering.

In dem Fragebogen waren drei offene Fragen und vier Ja/Nein-Fragen enthalten. Statistisch auswertbar sind hier nur die Ja/Nein-Fragen, da diese eindeutig in den Aussagen sind.

Einige Kandidaten haben in Ihren verbalen Antworten auch implizit unsere Fragen beantwortet. Soweit sich hier eindeutige Aussagen ableiten ließen, haben wir diese ebenfalls in die Auswertung einbezogen. Leider waren einige Antworten für die Auswertung nicht verwertbar, da nicht auf die Fragen eingegangen wurde.

 

Alle Rückmeldungen hatten eines gemeinsam: Die Energiewende, der Ausstieg aus Atomkraft sowie aus den fossilen Energieträgen wurde befürwortet.

Mehrheitliche Meinung war: Der Hunsrück hat sein Soll erfüllt. Keine weiteren Windräder im Soonwald.

 

Die Auswertung:

  •      Wir haben die geschlossenen Ja/Nein-Fragen in  einer Tabelle ausgewertet.

 

  •     Zusätzlich haben wir Beispiele für Antworten auf die offenen Fragen für die VG Simmern, Rheinböllen und Kastellaun  dargestellt.

Bitte berücksichtigen Sie auch hier, dass es sich nur um eine Auswertung der wenigen Antworten handelt und bitte achten Sie sehr darauf, wie ihre Kandidaten in Ihrer Region denken und handeln. Es gibt hier sehr wohl unterschiedliche Ansichten, die zum einen von den Personen abhängen und zum anderen von der Region (VG Simmern vs. VG Rheinböllen vs. VG Stromberg)

 

 

Machen Sie sich selbst ein Bild. Wägen Sie gut ab.

 

Betrachten Sie die Rückmeldungen der politischen Gruppierungen (Ja/Nein-Fragen) und die dargestellten Antworten.

Wir wünschen Ihnen eine gute Entscheidung.

h

CDU

SPD

FDP

FWG/aSL

DIE GRÜNEN

WG Pöttmann

DIE LINKE

 

1. Änderung: Stand 24.05.2014 11:00 Uhr

Wir haben unsere Politiker befragt:

Fragen an die Mandatsträger und Kandidaten
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25.05.2014 - Kommunalwahl 2014

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

kennen Sie die Sichtweisen und Haltungen unserer Politiker zum weiteren Windkraftausbau in unserer Region?

 

In einer groß angelegten Aktion haben wir bereits im letzten Jahr darauf aufmerksam gemacht, dass im Hunsrück und im Soonwald „das Maß voll ist“.

 

Mit den bisherigen Windkraftanlagen im Hunsrück und im Soonwald haben wir einen guten und mehr als ausreichenden Beitrag zur Energiewende geleistet. Oder wollen Sie weiter zur Exportregion von Windstrom für das Rhein-Main-Gebiet werden und damit unterstützen, dass diese Region zu einem „Großkraftwerk“ wird?

Weitere Windkraftanlagen sind für die Bürger und die Region nicht akzeptabel. Die Belastbarkeit für Mensch und Natur ist überschritten.

Unsere aktuelle Aktion „Wer mehr will, ist nicht wählbar“ ist die Folge einer ungezügelten Verspargelung unserer Heimat in den letzten Jahren. Nun ist es an der Zeit, die längst überfälligen Korrekturen einzufordern.

 

Wie aber denken unsere Politiker darüber?

 

Mit der Kommunalwahl werden entscheidende Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Wir sollten wissen, wen wir wählen und wen wir nicht wählen. Wir erwarten von allen Mandatsträgern, dass Sie hierzu eine eigene Position vertreten und damit für die Mitbürgerinnen und Mitbürgern die erforderliche Transparenz schaffen und Orientierung geben.

 

In den nächsten Tagen wird die Bürgerinitiative eine schriftliche Befragung von Kandidaten der Listen für Verbandsgemeinderäte und den Kreistag durchführen.

Machen Sie mit! Fragen auch Sie Ihre Mandatsträger auf Gemeinderatsebene. Teilen Sie uns die Antworten mit. Wir werden in den nächsten Wochen auf unserer Seite unter dem Titel „Heimat-CHECK“ über die Antworten berichten.

 

Sie können uns gerne auch unterstützen:

  • Banner „Wer noch  mehr will, ist nicht wählbar“ können Sie unter windkraftfreier.soonwald@gmail.com bestellen.Größe 2x1 Meter, Preis 25 €
  • Handzettel „Wer noch mehr will“ und Autoaufkleber „Das Maß ist voll!“ stellen wir Ihnen ebenfalls gerne zur Verfügung. Bitte nutzen Sie auch hier die oben aufgeführte E-Mail-Adresse oder auf dieser Seite über KONTAKT
  • Für eine finanzielle Unterstützung zu unseren Kosten dieser Aktion wären wir Ihnen sehr dankbar!

Empfänger:    

SOONWALD        

KSK Rhein-Hunsrück        

BLZ 560 517 90       

Konto 111 287 025

Bitte geben Sie als Verwendungszweck:

„Wer mehr will“ an.

 

Mit besten Grüßen aus dem Soonwald

 

Bürgerinitiative Windkraftfreier Soonwald

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Enoch zu Guttenberg - Die Rede. 

Demo Mainz 10.10.2015

©Jörg Rehmann2014
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30.04.2013

Soonwald soll Naturschutzgebiet werden:

Antrag der Naturschutzverbände NABU und BUND