Veranstaltung Argenthal

November 2012

Einladung zu "Unsere Heimat Soonwald" Seite 1
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Einladung zu "Unsere Heimat Soonwald" Seite 2
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"Die Rede" von Jörg Rehmann, Initiative Soonwald e.V.
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"Mut zur Natur" Vortrag von Harry Neumann, BUND
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 Harry Neumann

Soonwald – Mut zur Natur

 

Ich möchte

 

die Natur nicht als politisches Zählwerk betrachten, nicht als Objekt oder Begierde eines Planfeststellungsverfahrens, bei dem das Ergebnis unausgesprochen schon vorher feststeht

nicht den Weg des Positivismus’ gehen, den Weg der Grenzwerte, Gutachten, Ausgleichsflächen, nicht derjenigen, die in der Natur, im Wald, im Bach, in der Blumenwiese keinen eigenen Wert sehen. Die Libellen in den Flussauen, das Braunkehlchen und Schwarzstorch haben allenfalls einen Stellenwert in den Roten Listen, aber niemand kann ihren Geldwert beziffern.

 

Deshalb ist dieFrage, was ein Eisvogel, ein Rotmilan oder eine Wildkatze wert ist, nicht zu beantworten.

 

Der Eigenwert der Schöpfung ist ebeneine Frage der Moral und Ethik und bedarf der Einsicht, dass jede Art ein Lebensrecht wie wir selbst und einen Wert an sich besitzt.

 

Es reicht auch nicht aus, wenn wir die Naturschutzbehörden zu Sozialämtern der Schöpfung degradieren, die den bedrohten Arten ein paar Prozent Schutzgebiete zuweisen.

 

Denn es hat sich gezeigt, dass diese winzigen Inseln in einem Meer von Lebensfeindlichkeit nicht verhindern konnten, dass die Hälfte der Mitgeschöpfe in die Roten Listen gedrängt wurden.

 

In unserer Generation ist mehr Artenfülle verloren gegangen als in der gesamten Artengeschichte zuvor.

 

Langsam wächst die Einsicht, dass auch wir Menschen auf Gedeih und Verderb in das Netzwerk des Lebens verwoben sind.

 

Eine Politik für das Leben“ sollte deshalb Sorge dar tragen, dass wir endlich einmal den Atem anhalten, damit unsere geistige Entwicklung, damit vor allem unsere Seele nachkommt.

 

 

Es muss zu einer Wiedervereinigung von uns Menschen mit der Schöpfung kommen.

 

Weil wir eine Erde, ein gemeinsames Lebendiges in der Kälte des Alls sind, trifft die Erkrankung unserer Mutter jede Zelle unseres Seins.

 

Mut zur Natur, das ist auch der Mut zur Selbstbeherrschung. Zum Schauen statt zum Tun. Nichtstun als Naturschutz.

 

Der Respekt vor Heiligtümern, das Hinantstellen unserer arteigenen Arroganz gegenüber dem Rest der Schöpfung.


Weil wir eben keine zweite Arche Noah haben, sollten wir über einen zärtlicheren Kulturentwurf nachdenken,

 

in dem das Leben zum Maßaller Dinge“ erhoben wird.

 

Dann wird uns plötzlich klarer, warum zum Wesen eines Waldes auch eine Wildkatze gert, selbst wenn wir sie nicht zu Gesicht bekommen, dass die Rotmilane und Schwarzstörche uns ein Stück Geheimnis zurückgeben und der Flügelschlag einer Fledermaus die Waldlandschaft heiligt.

Ich will deutlich machen, warum wir verantwortungsbewusst mit der Erde umgehen müssen. Ich will deutlich machen, dass Natur und Wildnis die notwendige Ergänzung zur Kultur ist. Wohlstand ohne Wachstumist möglich und zwar als Wohlstand durch Leben und Vielfalt. 

„Zu einem radikalen Neuanfang gehört der Abschied vom bisherigen Wachstumsmodell und seinem Irrglauben, dass in einer begrenzten Welt unbegrenztes Wachstum möglich sei. (Greenpeace)


"Wachstum ohne Grenzen ist nicht grün“.

   

  In diesem Sinne kann auch der Soonwald zu einem Seelenschutzgebiet und jeder Baum zu einem Symbol der Hoffnung und Freiheit werden.

 

  Machen wir uns gemeinsam auf den Weg zu mehr Mut zur Natur“, damit wir das erhalten, was uns erält.

 

Lassen wir ein paar Wäldern und Fluren ihre Freiheit, geben wir der Natur ihren „Zehnten“ und haben wir auch einmal den Mut zum Nichtstun

 

Bringen wir die Kraft zur Einsicht auf, dass uns die Natur überhaupt nicht braucht. Sie muss sich nicht anstrengen, um bedeutend zu sein.

 

 

Sie ist es“.

 

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Enoch zu Guttenberg - Die Rede. 

Demo Mainz 10.10.2015

©Jörg Rehmann2014
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30.04.2013

Soonwald soll Naturschutzgebiet werden:

Antrag der Naturschutzverbände NABU und BUND