Leserbriefe

"Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht"...

  Bertold Brecht

Leserbrief: "Unsere Region hat das Soll erfüllt" - RHZ vom 24.06.2015

Leserbrief: "Hunsrück kann dicht machen" - RHZ vom 42.06.2015

Leserbrief: "Wirklichkeit nicht berücksichtigt" - RHZ vom 23.06.2015

Leserbrief: "Subventionierte Unvernunft" - RHZ vom14.04.2015

Leserbrief: "Natur hat keinen Stellenwert" - RHZ vom 23.03.2015

RHZ 23 3 15 Natur hat keinen Stellenwer
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Leserbrief: "Ideologiebeladene Technik" - RHZ vom 22.11.2014

Leserbrief: "Größter Frevel seit Jahrzehnten" - RHZ vom 27.09.2014

Leserbrief zu "Planungsfehlern" aus RHZ vom 08.09.2014

Leserbrief Planungsfehler
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Leserbrief "Fromme Wünsche und keine BUND Position"

Leserbrief RHZ vom 02.09.2014: Fromme Wünsche...
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Dieser Leserbrief eines „Grünen“ wird sehr kritisch gesehen. Dennoch muss man zugestehen, dass diese Zeilen ohne den der Grünen eigenen Dogmatismus geschrieben ist. Ob nun ein Umdenken oder eine persönliche Traurigkeit des Verfassers dahinter steht sei dahin gestellt …

RHZ vom 27.06.2013
RHZ vom 27.06.2013

Originaltext "Das Raunen im Soonwald" von Theo Gohres

Das Raunen im Soonwald

 

Ich hatte mal wieder Sehnsucht danach, in meinem Soonwald nach dem Rechten zu schauen. Unter anderem führte mich mein Spaziergang an den Proppeller-Flächen auf dem Hochsteinchen und Opel vorbei. Beim Näherkommen hörte ich ein „Raunen“. Ich hatte es schon öfter gehört, dieses Wehleiden. Mein Vater sagte: „Hörst Du das Raunen, Junge?“ Es erklang immer, wenn er mit der Handsäge einen Baum fällte. Ich kam immer näher, dann sah ich sie, die Mutter-Bäume: Buchen, Eichen, Fichten, Birken und viele Arten mehr, die nun in durch die gerodeten Flächen am Rande der Windkraftflächen stehen. Ich war traurig. Ich umarmte jeden Mutter-Baum einzeln. Viele Tränen liefen mir über die Wangen. Ich war moralisch in einer anderen Welt. Mit dem Raunen drückten die Bäume Trauer aus, denn sie mussten mit ansehen, wie Ihresgleichen gefällt wurden.  Alle Bäume, sind ja auf irgendeine Weise mit den anderen verwurzelt und verwandt.  Ja, man kann dazu Baum-Familien sagen. Und diese existieren auch bei uns mitten in unserem idyllischen Soonwald.

Freunde des Soonwaldes, die diese Rodungen gesehen und miterlebt haben  wissen, dass so ein Bild nicht in den friedlichen Soonwald gehört.  Diese Flächen, wo einst eine Vielfalt von Bäumen aller Altersklassen ihren alt angestammten Platz hatten, werden nimmer mehr so sein. Die Lebewesen – fliegende oder kriechende, die mit den Bäumen in Symbiosen lebten, wurden vertrieben. Auch der stolze Rothirsch mit seinem Gefolge wechselte in ein anderes Revier. Ob sie jemals zurückfinden? Ich weiß es nicht.

Das darf nicht auch mit dem noch verbliebenen Soonwald passieren. Das Hochsteinchen, der Opel haben bereits ihr Opfer geleistet. Bitte zerstört nicht noch mehr. „Haltet inne“ raunen die Mutter-Bäume uns zu.

Damit das nicht mit dem restlichen Soonwald passiert, dafür müssen wir uns, liebe Soonwälder,  auf die Hinterfüße stellen und unseren Wald beschützen. Wir müssen den Soonwald für unsere nachfolgenden Generationen schützen, damit sie auch einen intakten Wald vorfinden. Wir müssen doch Ordnung hinterlassen, denn es soll nicht heißen: „Was haben sich unsere Vorfahren nur dabei gedacht, sich für Geld überrumpeln zu lassen und sich damit ihren und unseren Wald kaputt machen zu lassen?“

Deshalb appelliere ich an die Politiker: Hört das Raunen, verbunden mit dem Wehlaut des Waldes“. Gebt dem Soonwald eine Chance und erhaltet den restlichen Teil des Waldes unzerstört. Der Soonwald gehört zum Wohlsein aller in der Umgebung, dazu gehören die Menschen und die Tiere. Ich weiß wovon ich rede, ja ich kenne den Soonwald und seine Natur mittlerweile schon 75 Jahre. Ich bin im Wald geboren. Wenn ich mich eines Tags von meinem geliebten Soonwald verabschieden muss, dann möchte ich vorher erfahren, dass wir vielleicht ein kleines Quäntchen dazu beigetragen haben, dass der Rest des Soonwaldes frei von Windmaschinen bleibt.

Wir müssen dieses Stück Natur retten. Ich würde mich freuen und jedem Soonwald-Baum sowie jedem Soonwald-Tier, das mit dem und für den Wald lebt, zuraunen: „Deine Freunde stehen für Deinen Schutz ein“.

 

Theo Gohres, im Mai 2013, 55496 Argenthal-Thiergarten

 

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30.04.2013

Soonwald soll Naturschutzgebiet werden:

Antrag der Naturschutzverbände NABU und BUND