Pressetexte/ Presselinks


"Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht"...

  Bertold Brecht

Enoch zu Guttenberg - Die Rede

Symposium der Vernunft - Johannisberg 26.02.16

Am 26. Februar 2016  fand auf Schloss Johannisberg eine Veranstaltung von Vernunftkraft in Gemeinschaft mit Pro Kulturlandschaft Rheingau e.V.statt.

 

Die Rede Enoch zu Guttenbergs stellen wir hier als PDF zur Verfügung.

Rheingau_Rede_Johannisberg_Enoch-zu-Gutt
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Aufwirbeln mit der Postkarte RHZ 15.07.2015

13.07.2015 RHZ -Kommentar von Werner Dupuis

15 000 Postkarten gegen weitere Windräder                 RHZ 04.07.2015

Landrat Bröhr: Keine zusätzlichen Windkraftflächen

http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/hunsrueck_artikel,-Landrat-Keine-zusaetzlichen-Windkraftflaechen-im-Rhein-Hunsrueck-Kreis-_arid,1331072.html


Auszug aus der Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 20.06.2015

 

Landesplanung Kreis lehnt  Ausweisung von Potenzialgebieten für weitere 150 weitere Räder ab – Antrag an die Planungsgemeinschaft

Der Rhein-Hunsrück-Kreis soll keine weiteren Windkraftflächen ausweisen. Dies ist die deutliche Botschaft des neuen Landrats Marlon Bröhr. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Bröhr einen Antrag vor, den der Kreis bei der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald einbringt. Damit soll die Ausweisung von 800 Hektar zusätzlicher Windkraftfläche für etwa 150 weitere Energieanlagen verhindert werden.

„Es kommt der Punkt, da muss man zusammen den Mund aufmachen und sagen: Es reicht“ , erklärt Marlon Bröhr unmissverständlich. An einem langen Tisch im Sitzungssaal des Kreishauses sitzen an diesem Freitagmittag  neben ihm die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Emmelshausen, Kastellaun, Kirchberg, Rheinböllen und Simmern sowie der Stadt Boppard. Seit geraumer Zeit erleben sie eine Diskussion in den Gemeinden, die eine Zerrissenheit der Bevölkerung beschreibt. Die einen freuen sich über die Windräder, weil sie hohe kommunale Einnahmen garantieren und damit die Energiewende in Schwung kommt, die anderen schimpfen über landschaftliche Beeinträchtigungen und ein Absinken der Lebensqualität, viele befinden sich irgendwo dazwischen….

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1000 weitere Windräder bis 2030

http://www.allgemeine-zeitung.de/politik/rheinland-pfalz/1000-weitere-windraeder-bis-2030_15354283.htm

 

Auszug aus der Allgemeinen Zeitung

 

Rheinland-Pfalz 16.05.2015

Von Markus Lachmann

ENERGIEWENDE Grüne erwarten keine zunehmenden Proteste / „Beim Ausbau auf einem guten Weg“

MAINZ - So schnell können sich Wahrnehmungen ändern: Die Energiewende, der „sozial-ökologische“ Wandel, galt als das große Projekt der rot-grünen Regierung im Jahr 2011. Doch im Getöse um den Wechsel von Kurt Beck zu Malu Dreyer, dem Nürburgring-Chaos und angesichts drängender Fragen etwa in der Flüchtlingspolitik ging dieses Thema regelrecht unter.

„Besser als erwartet“

 

  • STROM

2012 betrug der Anteil fossiler Energieträger an der Stromproduktion in Rheinland-Pfalz 66,6 Prozent, Tendenz sinkend. 2005 waren es noch 80 Prozent. Dafür stieg der Anteil der Erneuerbaren Energien: Er betrug 33,4 Prozent im Jahr 2012 (2005: 20 Prozent). Da der Stromverbrauch insgesamt nur leicht sinke, seien Energieeffizienz und -einsparungen wichtig, um die Ziele zu erreichen, so der Grünen-Abgeordnete Bernhard Braun.

 

 

Nun haben die Grünen im Landtag eine große Anfrage zum Thema Klimaschutz und Energiewende eingebracht – das Resultat ist ein 70 Seiten starkes Elaborat des Energieministeriums. Die Fraktion fühlt sich durch die Antworten bestätigt: „Wir können mit den letzten vier Jahren zufrieden sein – die Entwicklung ist in allen Bereichen besser als erwartet“, fasst Bernhard Braun, energiepolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion, das Papier zusammen. Vor vier Jahren hatte Rot-Grün im Koalitionsvertrag formuliert, dass bis 2030 der Stromverbrauch im Land bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen soll, zwei Drittel davon aus der Windkraft. An den Zielen werde nicht gerüttelt, bekräftigt Braun.

Beim Ausbau der Windkraft beispielsweise sehen sich die Grünen trotz mancher Unkenrufe auf einem guten Weg. Laut dem Consulting-Unternehmen Deutsche WindGuard liege Rheinland-Pfalz bei der Windkraft, bezogen auf die installierte Leistung, derzeit um 13 Prozent über dem Ausbaupfad. 2014 standen in Rheinland-Pfalz knapp 1500 Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von gut 2700 Megawatt. Das ist etwa eine Verdoppelung der Leistung gegenüber dem Jahr 2011.

Bis zum Jahr 2030, so die Vorgabe, soll die Zahl auf 7500 Megawatt steigen. Dazu werden etwa 1000 weitere Windräder benötigt. „Plusminus“, betont Braun. So hängt die Zahl auch davon ab, wie viele der älteren Anlagen erneuert werden, im Fachchinesisch spricht man dabei von „Repowering“. Mangelnde Akzeptanz, gar Widerstände von Bürgerinitiativen befürchten die Grünen derweil nicht. „Ich sehe in Rheinland-Pfalz im Moment keine zunehmenden Proteste“, sagt Vize-Landtagspräsident Braun.

Stichwort Fotovoltaik: Auch hier sehen die Grünen eine gute Entwicklung, trotz der in Berlin geschaffenen „Bremsklötze“. Die Zielmarke 2020 liegt bei einer installierten Leistung von 2000 Megawatt. Im Jahr 2014 waren bereits 1660 Megawatt erreicht (insgesamt fast 83000 Anlagen). Mehr als das Dreifache dieser Leistung, 5500 Megawatt, peilt das Land für 2030 an. Bescheidenere Zuwächse gab es in den vergangenen Jahren bei der Bioenergie. Bei der Wasserkraft stagnierten die Zahlen. Hier ist das Potenzial nahezu ausgeschöpft, heißt es in der Anfrage.

Energiegenossenschaften

Braun weist überdies auf die Bürger-Energiegenossenschaften in Rheinland-Pfalz hin – 21 solcher Genossenschaften mit fast 4000 Mitgliedern gebe es bereits. Sie haben in lokale Anlagen 38 Millionen Euro investiert. Installierte Leistung: 25,5 Megawatt. Und noch ein paar Zahlen haben die Grünen parat: Für die rheinland-pfälzische Wirtschaft ergeben sich durch die Energiewende bis 2020 Einsparpotenziale von knapp 500 Millionen Euro sowie Wertschöpfungspotenziale von bis zu drei Milliarden Euro pro Jahr. Vielleicht klappt es ja doch mit der „Wende“.

Die Rhein-Zeitung schreibt:

Verein „Natur- und Menschenschutz - Windkraft! Soo Nicht“ befürchtet 17 neue Windräder

Spabrücken.

Entstehen bei Schöneberg, Hergenfeld, Wallhausen, Gutenberg, Windesheim, Schweppenhausen und Eckenroth 17 Windenergieanlagen (WEA)?

 

„Die Gefahr, dass sie in Ortsnähe mit allen negativen Folgen errichtet werden, ist noch lange nicht gebannt“, betonte Urs-Peter Mergard vom Verein „Natur- und Menschenschutz - Windkraft! Soo Nicht“.

 

In der Mitgliederversammlung auf dem Campingplatz Weißenfels in Spabrücken betonte Mergard, das gelte in erster Linie für die Windkraftpläne der Firmen G.A.I.A und Juwi in der Gemarkung Windesheim. Hier treibe man die Planungen massiv voran. Im Bereich Butterberg sollen fünf Windräder entstehen. Verhandlungen mit privaten Grundbesitzern liefen bereits. Weitere Planungen beträfen die Bereiche Waldhilbersheimer Wald (3 WEA) und Windesheimer Wald (9 WEA). Laut Mergard liegen noch keine konkreten Bauanträge vor. Gespräche auf kommunaler Ebene sollen jedoch schon stattgefunden haben. Ein Untersuchungsauftrag der Verbandsgemeinde Langenlonsheim, Windrad geeignete Flächen zu finden, ist erteilt. Hintergrund ist ein mögliches Ausschlusskriterium wegen mangelnder Windhöffigkeit. Das Problem liege darin, dass im April 2015 der Windatlas um den Referenzantrag in 140 Meter Höhe mit Schwachwindanlagen ergänzt wurde. Jetzt sind auch Teilflächen im Windesheimer Wald und auf dem Butterberg zwischen Gutenberg und Wallhausen windhöffig.

Die sogenannten Schwachwindanlagen bezeichnete Mergard als „Etikettenschwindel“, da sie leistungsreduzierend sind und ihre Leistungsspitze schon bei niedrigen Windengeschwindigkeiten erreichen können, was die Energieausbeute gegenüber herkömmlichen Anlagen nicht erhöht.

„Um unseren Einsatz für Natur- und Landschaftsschutz, die Gesundheit der Bevölkerung, den Erhalt der Immobilienwerte und damit auch für eine lebenswerte Zukunft für die Gemeinden zum Erfolg zu führen, dürfen wir in unserer Aufmerksamkeit und unserem Engagement nicht nachlassen“, bekräftigte Mergard. Auf den aktuellen Stand im Gemeinschaftswald Göbus (Guldental/Hergenfeld) eingehend, erinnerte Mergard an den Beschluss der Verbandsgemeinde Rüdesheim, keinen Windpark im Göbus zu errichten. Allerdings habe die VG die fünfte Fortschreibung des Flächennutzungsplans beschlossen, in dem erneut nach geeigneten Windparkflächen gesucht wird.

Mergard ging auf den Schriftverkehr, Gespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde, der Struktur- und Genehmigungsdirektion, Wasserschutzbehörde, den VGs Rüdesheim und Langenlonsheim, den Ortsbürgermeistern von Wallhausen und Guldental, dem Deutschen Büro des UNESCO Weltkulturerbes Mittelrheintal und dem Landesforsten ein. Ebenso auf die „Aufdeckung illegaler Baumfällaktionen“ sowie die Betreuung des Rotmilanfütterungstischs. Jetzt gelte es die Arbeit zur Verhinderung der drei geplanten Windparks in der Gemarkung Windesheim fortzuführen, ebenso die Ausweitung wertvoller Streuobstwiesen.

Der Vorstand mit Marion Inserra und Urs-Peter Mergard an der Spitze wurde ebenso wie die übrigen Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist Beisitzer Dr. Thomas Hühnlich.

13.11.2014 RHZ - Keine Antwort ist auch eine Antwort

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13.11.2014 RHZ - Bürger suchen Dialog mit Politik

Hunsrück unter Spannung 13-11-2014.jpg
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26.09.2014 - Wir nehmen Herrn Bracht und

                     Herrn Bröhr beim Wort.

Den Worten müssen auch Taten folgen!


Windenergie: CDU drängt auf Moratorium! 

„Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat seinen Beitrag im Hinblick zur Energiewende geleistet – jedenfalls im Hinblick auf die Windenergie.“ Dieses Fazit ziehen der CDU-Kreisvorsitzende Hans-Josef Bracht und Landratskandidat Dr. Marlon Bröhr auch nach der Auswertung der Antwort einer an die Landesregierung gerichteten Anfrage. Demnach sind im Rhein-Hunsrück-Kreis über 200 Windenergieanlagen am Netz, weitere 54 genehmigt und 61 Anlagen beantragt. Zusammen bringen allein die am Netz befindlichen und genehmigten Anlagen eine Leistung von über 650 Mega-Watt. „Es gilt inne zuhalten und die herrliche Landschaft nicht noch weiter zu überfrachten“, betonen Bracht und Bröhr.

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22.092014 RHZ -  CDU: Windräder reichen aus

01.09.2014 RHZ - Biosphährenreservart reicht nicht

Soonwald noch nicht in trockenen Tüchern
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14.08.2014  TAZ   Rotorblätter schreddern Fledermäuse

http://www.taz.de/Artensterben-durch-Windkraft/!144092/

28.02.2014 Windkraftgegner im Aufwind

 ENERGIEWENDE Dachverband vertritt mittlerweile 35 Bürgerinitiativen / Heiner Geißler kommt zu Treffen

http://www.allgemeine-zeitung.de/politik/rheinland-pfalz/windkraft-gegner-im-aufwind_13914610.htm

10.2.2014 (Region Hunsrück) Der Hunsrück braucht ein Moratorium

Kommentar von Volker Boch, Rhein-Zeitung, 10.2.2014

 

Die Rhein-Zeitung schreibt hierzu ...

Unser Redakteur Volker Boch fordert die Mitbürger im Rhein-Hunsrück-Kreis dazu auf, innezuhalten und über die Energieversorgung der Zukunft nachzudenken.


Windkraft: Die Region braucht ein Moratorium

Der Deutsche ist ordnungsliebend. Was die Regeln gebieten, hält er ein. Mit welcher perversen Akkuratesse unser Volk selbst bei den schlimmsten Untaten vorzugehen versteht, belegt ein Blick in die NS-Zeit. Ja, das ist ein brutales Bild, aber eine gewisse Brutalität ist vonnöten, wenn es darum geht, die Menschen wachzurütteln. Genau dies will dieser Kommentar. Es ist die Aufforderung zu einem Moratorium, zur Besinnung, zur Einkehr.

Lassen Sie uns, lieber Landrat Bertram Fleck, liebe Stadt- und Verbandsgemeindebürgermeister, liebe Ortsvorsteher, Gemeinderäte und Politiker sowie alle lieben Mitbürger für einen Moment nachdenken, was wir gerade tun. Nein, der Rhein-Hunsrück-Kreis und seine Einwohner betreiben keine Energiewende, es gibt keine nachhaltige regionale Wertschöpfung, von der jeder Bürger etwas hat. Es wird nach Grenzwerten genehmigt, nach Regeln und dem Scheckbuch, aber nicht nach einem tieferen Sinn.

Wir treiben in einer Entwicklung voraus, die kein Ziel kennt und erst endet, wenn es eine Deckelung der Einspeisevergütung gibt und damit auch die Pachtzinsen sinken. Solange für ein Windrad im Kreis bis zu gut 60 000 Euro (3 Megawatt) und bis zum doppelten Bereich (7,5) jährlich - und das auf bis zu 30 Jahre - im Raum stehen, werden wir weiter jedes Windrad abnicken und gleichzeitig die allgemeine Entwicklung des Strompreises sowie die Veränderung unserer Heimatregion bejammern. Diese peinlichen Krokodilstränen haben wir selbst verschuldet.

Wenn wir es ehrlich meinen mit der Energiewende, müssen wir uns mit der "Energiewende von unten", von der das Land Rheinland-Pfalz spricht, ehrlich und ganz neu auseinandersetzen. Wie nach Fukushima, wäre es an der Zeit, ein mehrmonatiges Moratorium einzuführen, ganz regional auf unseren Kreis bezogen. In dieser Zeit lägen Genehmigungsverfahren auf Eis, und die Region könnte sich in einem übergeordneten Arbeitskreis, in den nicht nur alle politischen Kräfte eingebunden wären, neu und endlich einmal konzeptionell ausrichten. Denn es ist sicher, dass es eine solche Neuausrichtung "von oben" nicht geben wird. Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat sich bezüglich der Energiewende immer als führend bezeichnet - er muss auch in dieser Frage zum Leader werden. Hier sind alle politischen Parteien im Sinne ihrer Wähler und der ethischen sowie moralischen Verpflichtung gefordert - jetzt.

 

Der Kommentar ist als Link abrufbar:

www.rhein-zeitung.de/region/lokales/hunsrueck_artikel,-Windkraft-Die-Region-braucht-ein-Moratorium-_arid,1106550.html

 

Auslöser des Kommentars ist eine regionale Bürgerveranstaltung "Windkraft im Soonwald?" der BI Windkraftfreier Soonwald am 8.2.2014 in Mengerschied

 

Der Presseartikel zu dieser Veranstaltung ist als Link abrufbar:

www.rhein-zeitung.de/region/lokales/hunsrueck_artikel,-Windkraftdiskussion-Soonwald-ist-mehr-als-ein-lukrativer-Standort-_arid,1106389.html

 

Windräder sorgen für Streit im rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz

 

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/landtag-windraeder-lemke/-/id=1682/nid=1682/did=12082934/ogtkdu/index.html

Rhein-Hunsrück Zeitung am 16.09.2013

Windkraft: Gegner gründen Bündnis in Simmern

 

www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-Windkraft-Gegner-gruenden-Buendnis-in-Simmern-_arid,1039144.html

Beitrag des SWR

aus der Landesschauschau zur Vereinsgründung und zur Kundgebung in Simmern

Allgemeine Zeitung Bad Sobernheim am 16.09.2013

Kundgebung in Simmern: „Bündnis Energiewende für Mensch und Natur“ wehrt sich gegen Ausbau der Windkraft


http://www.allgemeine-zeitung.de/region/bad-kreuznach-bad-sobernheim-kirn/meisenheim-idar-oberstein/13446712.htm

 

Siegener Zeitung online am 16.09.2013

Schulterschluss der "Spargel"-Gegner

http://www.siegener-zeitung.de/a/719427/schulterschluss-der-34spargel34-gegner

 

Wochenspiegel onlineberichtet über den Besuch eines Teams des Senders Al Jazeera im Hunsrück und im Soonwald ...

 

 

Kritische Windkrafttouristen im Hunsrück

                                                                                      Autor: Soonwald

Der Windkraft-Dammbruch in Hunsrück und Soonwald beschäftigt mittlerweile die Weltpresse. Hier der aktuelle Beitrag des kanadischen Redakteurs Nick Spicer von Al Jazeera.

 

http://www.youtube.com/watch?v=6KeTV6qLKms

 

Die Resolution gegen Windkraft im Soonwald wurde nicht nur von Einheimischen unterzeichnet. Unter den mittlerweile fast 7000 Unterzeichnern sind auch viele Bürger ausländischer Herkunft, die in Hunsrück und Soonwald ihre zweite Heimat gefunden haben. Trotzdem sind die komplizierten Zusammenhänge der chaotisch ablaufenden, deutschen Energiewende für Menschen mit fremder Muttersprache oft nur schwer verständlich.

 

Aus diesem Grunde luden das Bündnis Energiewende Mensch und Natur Rheinland-Pfalz, die Bürgerinitiative Windkraftfreier Soonwald und Initiative Soonwald e.V. Anfang Juli zu einer Begehung des Soonwaldes mit Bürgern ausländischer Herkunft ein.

 

Mit dabei war ein englisches Team des internationalen TV-Senders Al Jazeera Europe. Besichtigt wurden die im Bau befindlichen, hoch umstrittenen Windkraftprojekte auf dem Berg "Opel" im Soonwald. Seit 10 Jahren kämpfen viele Bürger und die Initiative Soonwald e.V. in dieser Region für eine Stärkung des Tourismus durch Einrichtung eines Nationalparkes. Unter den "grünen" Ministerien in Rheinland-Pfalz wurde zwar erst der Soonwald als Favorit gehandelt. Indem sich dann jedoch wirtschaftliche Interessen wegen der nahegelegenen Hochspannungstrasse an der A61 durchsetzten, wurde die Hochwaldregion als Nationalpark vorgezogen. Seitdem ignoriert die Landesregierung die jahrelangen Bestrebungen der Soonwaldregion um einen Nationalpark und behauptet, man habe dort nie Interesse an einem Nationalpark gezeigt.

 

Im gleichen Maße treiben die grünen Ministerien die Industrialisierung und damit Entwertung der schönsten Naturgebiete des Landes extrem voran. Eine neue Qualität des Umganges der Politik mit den Bürgern hat Einzug gehalten: Schreiben und Eingaben werden in Mainz nicht mehr beantwortet, Interventionen von Organisationen werden mit provokanten Bemerkungen der Staatssekretäre für Wirtschaft und Umwelt quittiert.

 

Die Bürgerinitiative Windkraftfreier Soonwald, die Initiative Soonwald e.V. und andere Initiativen, unterstützt von vielen Bürgern dieser Region, kämpfen gegen eine Zerstörung der Naturlandschaft und die von der Landesregierung verfügte Ausmagerung des Hinterland-Tourismus, die stetig zu nimmt.

Mittlerweile nimmt die Weltpresse die Energiewende à la Rheinland-Pfalz ins Visier. Der weltweit ausgestrahlte Beitrag von Al Jazeera ist nur eine von zahlreichen weiteren Publikationen, die noch folgen werden. Die regionalen Initiativen werden inzwischen von Sponsoren und namhaften Firmen massiv unterstützt, nachdem die Landschaftszerstörung im Hunsrück auch als nachteiliger Wirtschaftsfaktor erkannt wird.

 

http://www.youtube.com/watch?v=6KeTV6qLKms

 

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Enoch zu Guttenberg - Die Rede. 

Demo Mainz 10.10.2015

©Jörg Rehmann2014
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30.04.2013

Soonwald soll Naturschutzgebiet werden:

Antrag der Naturschutzverbände NABU und BUND